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Gegenlichtaufnahme Sonne versteckt sich hinter Wolke
Sie versteckt sich, aber da war sie!

Hammelburg - Fotos

Veröffentlicht am von in Fotografie

Am Donnerstag, den 22. Mai um 15:48 ging es los. Fast jedenfalls, die Verspätung Würzburger Busse eben. Endlich mal wieder zum Zeltlager in Hammelburg, ein Wochenende lang die Seele baumeln lassen.

Abseits von jedem Stress gab es auch wieder Zeit, die Kamera in die Hand zu nehmen und sich die Gegend durch den Sucher anzuschauen.

Angekommen. Zelt aufbauen, das erste mal das neue Wurfzelt. Abgesehen davon, dass die mitgelieferten Heringe bei dem Boden nur als Witz zu bezeichnen sind — wenige Millimeter Blech gegen Steine im Boden — wer gewinnt da wohl? Nuja, ich war nicht alleine da und robusteres Material hat sich gefunden! Am ersten Abend wurde der Grill direkt mit dem Aufbau für Fische versehen, ein schöner Anblick:

Fisch am Spieß auf dem Grill
Soll lecker gewesen sein – ich mag trotzdem keinen Fisch.

Es ist nur so, dass ich Fisch nur in sehr wenigen Formen esse. Als Stäbchen oder paniertes Filet, gerne auch mal eine geräucherte Forelle mit Buttertoast. Man wird aber zum Glück auch mit Salat und Brötchen satt 😋

Nach dem Essen wurde es langsam ungemütlich und wir haben uns allesamt unter das Vordach verzogen — aus gutem Grund

Blitze über Wald bei Nacht
Dank Intervallauslöser und 100 Bildern habe ich ihn erwischt.

Der Samstag hat mit wunderbarem Sonnenschein dazu eingeladen, mit der Kamera die Umgebung etwas näher zu erkunden, fast untergegangen im Grün des Weinbergs:

Blüte im Gras
Klein und unscheinbar aus der Ferne.

Wenn man schon am Weinberg ist, bietet es sich ja auch an, den Wein zu fotografieren. Da die Trauben noch nicht annähernd so weit waren, dass sie ein Motiv abgeben würden (zumindest keines für mich…), hat es eben die Blätter dazu erwischt und sie mussten kurzerhand stillhalten.

Sonnendurchschienenes Weinblatt
Das Weinblatt als Model.

Der Rückweg zum Lagerplatz hat mir dann noch die Möglichkeit gegeben, wieder mal einen Weg im Bild festzuhalten. Irgendwie haben Wege etwas magisches und ich könnte solche Bilder stundenlang anschauen und darin versinken…

Achja, ich wollte einen Artikel schreiben. Na gut, das Bild gibt es auch noch:

Schotterweg im Wald
Zwischen Wald und Weinberg.

Nur wenige Stunden später, es war endlich Nacht geworden, durfte die Kamera dann nochmal raus. Nachts ist es kalt. Das mag ich nicht unbedingt, meine Kamera auch nicht — aber das Ziel war heiß. Verdammt heiß. Wir mussten das mitgebrachte Holz verschüren, da ist man dann doch eine Weile mit beschäftigt — es ist schon wieder hell geworden, als wir in den Schlafsack gekrochen sind.

Lagerfeuer
Das Lagerfeuer. Auch wieder magisch!

Am Sonntag ging es dann wieder heim. Den Berg runter, quer durch Hammelburg an der Rand der Stadt, da ist der Bahnhof. Möge die Odyssee nach Hause beginnen, die Klamotten haben die Waschmaschine nötig, der Schlafsack muss auslüften und ich ausschlafen.